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Schmerztherapie
Die GEOMED-Klinik - ein
schmerzfreies Krankenhaus
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Dr. med. Dagobert
Götz |
In den meisten deutschen Kliniken leiden viele Patienten völlig
unnötig unter starken Schmerzen, besonders dann wenn Sie aus der Narkose
erwachen. Noch immer kommt es viel zu häufig vor, dass mit einer
Schmerzbehandlung erst dann begonnen wird, wenn der Patient es kaum noch aushalten kann. 90 bis 95 % der
Operierten, so nach neuesten Umfrageergebnissen, leiden unter Schmerzen; bei
knapp der Hälfte von Ihnen sind sie sogar stark bis sehr stark ausgeprägt. Man
kann die Schmerztherapie in vielen deutschen Kliniken als mittelalterlich
bezeichnen verglichen mit der ultramodernen Technik im Operationssaal. Die
Therapie beginnt oft zu spät und die Schmerzmedikamente werden zu niedrig
dosiert. Wenn die Schmerzbehandlung bereits während des Eingriffs begonnen wird
und die Schmerzmedikamente ausreichend dosiert werden, sind Schmerzen
vermeidbar. Rasche und anhaltende Schmerztherapie ist jedoch nicht nur ein
subjektives Erfolgskriterium, sondern auch objektiv sind die Komplikationsraten
wie Thrombosen, Embolien und Entzündungen bei schmerzfreien Patienten wesentlich
geringer.
An der
GEOMED-Klinik in Gerolzhofen besteht deshalb seit einigen Jahren ein eigener
Schmerzdienst, denn Schmerztherapie gehört zu den bedeutsamsten
interdisziplinären Aufgaben der modernen Medizin. Der Patient hat einen Anspruch
auf eine zügige Linderung seiner Schmerzen. Nach neuesten Forschungen gibt es
beim Menschen ein sogenanntes Schmerzgedächtnis und wenn sich der Schmerz erst
mal dort eingegraben hat, lässt er sich nur noch schwer beseitigen. Durch
ständig andauernden Schmerz werden langfristig bestimmte Hirnaktivitäten messbar
verändert. Das Gehirn baut eine Erinnerungsspur auf zwischen den beteiligten
Nervenzellen und es entstehen mit der Zeit neue Nervenverbindungen. Während
einer Vollnarkose ist das Bewusstsein zwar ausgeschaltet, der Körper nimmt aber
trotzdem Schmerzreize wahr. Verhindert wird dies durch moderne
Schmerzmedikamente, deren Wirkung sehr gut steuerbar ist. Auch ein Jahr nach
einem chirurgischen Eingriff klagen mehr als ein Drittel der Patienten, so nach
neuesten Umfrageergebnissen, weiter über Schmerzen.
In der GEOMED-Klinik wird deshalb mit der Schmerztherapie so früh
wie möglich begonnen. Patientenkontrollierte Pumpsysteme ermöglichen es den
Patienten, sich nach der Operation unabhängig von der Krankenschwester
Schmerzmittel zu verabreichen.
Teilweise werden schon vor der Operation Schmerzkatheter gelegt, über die
mehrmals täglich lokales Betäubungsmittel injiziert wird, das die Schmerzleitung
der das Operationsgebiet versorgenden Nerven blockiert. Durch das Gespräch vor der Operation
lässt sich auch ein Großteil der Angst vor den Schmerzen nach der Operation
abbauen, denn wer weniger Angst hat, erleidet weniger
Schmerzen.
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